Ab November bieten wir bei Savedra Tauchlehrerausbildung auf Deutsch an. Da stellt sich natürlich die Frage: Warum sollte man denn überhaupt Tauchlehrer werden? Zuerst einmal, man lernt eine Menge! Ich selbst habe meine Tauchlehrerausbildung nach 20 Jahren Tauchen gemacht, nach einigen 1000 Tauchgängen in allen Gewässern vom Österreichischen Weißensee, dem Mittelmeer bis hin zur Australischen Südküste, also schon als sehr erfahrener Taucher. Trotzdem habe ich bei meinem IDC („Instructor Development Course“, damals mit Abyss Scuba Diving in Sydney) viel gelernt. Besonders die Fähigkeit weniger erfahrene Taucher sicher durch das Meer zu begleiten, und viele der Details die man dazu im Hinterkopf behalten muss waren neu für mich. Ich denke dass der IDC mich zu einem sicherheitsbewußteren Taucher gemacht hat.
In den meisten Fällen macht so ein IDC wirklich Spaß! Die allermeisten Leute, die beschließen Tauchlehrer zu werden sind coole Zeitgenossen. Die Tauchlehrerausbildung ist manchmal anstrengend und geht an vielen Tagen von früh bis spät, aber es gibt meist keinen Mangel an spaßigen Momenten. Jeder Tauchlehrer kann von seinem IDC gute Anekdoten erzählen!
Nach dem erfolgreich abgeschlossenen IDC kann man dann natürlich hauptberuflich als Tauchlehrer arbeiten! Wenn es einem gefällt, weit von der Heimat weg zu leben und arbeiten, dann ist das Tauchlehrerdasein ein nettes. Wenn man beschließt, in diese Karriere einzusteigen, dann ist es vorteilhaft ein paar Zusatzqualifikationen zu haben. Fremdsprachen helfen immer, und Qualifikationen wie Meeresbiologie & Fotografie (in meinem Fall), Marketing oder Hotelmanagement sind auch von Vorteil.
Die Qualifikation als Tauchlehrer eignet sich weiters sehr gut, um ein Zwischenjahr sinnvoll auszufüllen. Wer zwischen Schule und Zivildienst oder zwischen zwei Jobs ein Jahr Zeit hat, der kann als deutschsprachiger Tauchlehrer relativ leicht eine Stelle in Asien oder in der Karibik finden. So lässt es sich sehr angenehm zwischen Palmen und Touristen genug Geld verdienen um beim bewundern des tropischen Sonnenunterganges ein kühles Bier trinken zu können. Man kann sich so einen stark verlängerten Urlaub finanzieren und Weltgegenden wirklich kennenlernen, die man sonst nur kurz auf einer Ferienreise gesehen hätte.
Und natürlich freut sich der Tauchclub zuhause über einen neuen Tauchlehrer! Wer bei einem Verein aktiv ist, der kann als geprüfter PADI Tauchlehrer viel zur Fortbildung der Taucherkollegen beitragen.
Je nach Lebenslage und Vorliebe gibt es also einige gute Gründe die Ausbildung zum Tauchlehrer zu machen! Bis bald in Moalboal!








