This is – as you can see from the title – a blog post for our friends in Austria, Switzerland, Südtirol and Germany. We’ll be back to blogging in American/Australian/English tomorrow!
Gestern ging bei uns der „Instructor Development Course“ (IDC), die zweiwöchige Tauchlehrerausbildung zu Ende. Wie immer waren es intensive 2 Wochen, mit Tauchtheorie, Übungen im Pool und im Meer. Nicht selten ging es von 8 in der Früh bis um 7 am Abend um das richtige Lehren von Anfänger- bis Divemasterkursen.
Wir hatten 2 Tauchlehrerschüler, aus Korea und der Ukraine, die morgen beim „Instructor Exam“ (IE), der PADI Tauchlehrerprüfung in Dumaguete auf der Nachbarinsel Negros antreten werden. Nachdem ich die beiden 2 Wochen beim Üben diverser Tauchpräsentationen im Klassenzimmer, Pool und Meer beobachtet habe, habe ich keinen Zweifel, dass die beiden ihre Prüfung gut bestehen werden!
Unser PADI Course Direktor Lee Butler hat diesen IDC geleitet, und PADI Staff Instructor Martin Slisans hat ihn dabei unterstützt, unter anderem durch das Übersetzen von Kursinhalten auf Russisch für unseren Ukrainischen Tauchlehrerschüler. Ich (Klaus Stiefel) habe während dieses IDCs meine PADI Staff Instructor Ausbildung gemacht, und werde in Zukunft die Tauchlehrerausbildung auch auf Deutsch anbieten können: Lee wird weiter als Course Direktor für den Kurs als ganzes verantwortlich sein, ich als Staff Instructor aber die Tauchtheorie auf Deutsch vortragen, und auch bei den Übungen im Pool und im Meer dabei sein.
Was war die größte Herausforderung für mich bei diesem IDC? Mich auf die Tauchlehrerschüler zu konzentrieren und mich nicht durch die unglaubliche Biodiversität in Moalboal ablenken zu lassen.

Grundel am Meeresboden: aber der Klaus sieht da gar nicht hin, sondern passt auf unsere neuen Tauchlehrer auf.
Ein oder zwei mal hat sich dermaßen interessantes Fischverhalten neben uns abgespielt, dass ich von den Übungen unserer Kandidaten abgelenkt wurde. Mittlerweile habe ich dieses Problem im Griff, und es zeigt ja auch warum es so toll ist hier zu Tauchen. Eine vergleichbare Situation wäre vielleicht folgende: In der Afrikanischen Savanne paaren sich zwei seltene Nashörner, und sowas wurde seit Jahren nicht mehr beobachtet. Ich soll aber jemanden beibringen, mit dem Geländewagen sicher durch den Sand zu fahren. Da wird man schon auch einmal auf die Nashörner schielen wollen? Dank unseres PADI Course Directors Lee habe ich aber die Gesitesstärke aufgebracht die Fischbeobachtung auf den nächsten Tauchgang zu verschieben! Danke Lee & Danke PADI!







